
<_Weiterfhrende Links>
{	<b>Didaktik der Biologie</b> (Internetverbindung erforderlich)<br>

	<ul><li><a href="http://www.ipn.uni-kiel.de/index.html">
		IPN Kiel
	</a></li></ul>
}


<Art> {Grundeinheit der Systematik, die der Klassifikation der Lebewesen dient.}

<Biomasse> {Masse aller lebenden Lebewesen eines Lebensraumes. Biomasse der Pflanzen: Organische Bestandteile, die von fotosynthesebetreibenden Lebewesen, den Erzeugern (Produzenten) hergestellt (synthetisiert) werden. 
ber die Nahrungskette gelangt Biomasse zu den Verbrauchern (Konsumenten) und wird von diesen in krpereigene Bestandteile umgewandelt. 
Diese Bestandteile bilden dann deren Biomasse. Zersetzer (Destruenten) bauen die Biomasse letztendlich wieder zu anorganischen Substanzen ab (Mineralisierung).}

<Biotop> {Lebensraum oder Lebensraum einer Lebensgemeinschaft mit charakteristischen Umweltfaktoren.}

<Chlorophyll> {Grner Blattfarbstoff der grnen Pflanzen, der bei der Fotosynthese eine wichtige Rolle spielt.}

<Chloroplast> {Bestandteil einer fotosynthesebetreibender Pflanzenzelle. 
Der Chloroplast enthlt das Chlorophyll und ist der Ort, in dem die Fotosynthese stattfindet.}

<Computersimulation> {Ein Programm, das einen Prozess oder ein natrliches oder knstliches System mit deren Bedingungen nachbildet.}

<Destruenten oder Zersetzer> {Lebewesen, die sich von abgestorbenen Lebewesen ernhren. Dies knnen neben abgestorbenen Pflanzen und Tieren auch Laub- und Nadelbltter, Humus oder Kot sein. 
Dieses tote organische Material wird von ihnen zu anorganischem Material umgebaut, das im Stoffkreislauf letztendlich den Erzeugern wieder zur Verfgung steht. <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)}

<Eutrophierung> {Zunahme an Mineralstoffen, Nhrstoffen und/oder Phosphate. Dies gilt meist fr Gewsser.}

<Fotosynthese> {Aufbau organischer Stoffe mithilfe des Sonnenlichtes durch Pflanzen. Bei der Fotosynthese entsteht aus Wasser und Kohlendioxid unter Sonnenlicht Traubenzucker (Strke) und Sauerstoff.}

<Friedfisch> {Eine Fischart, die keine anderen Fische jagt. Der Friedfisch ernhrt sich von Insektenlarven, Schnecken, Wrmern, Pflanzen und Plankton. Beispiele fr Friedfische sind die Rotfeder, der Karpfen oder die Barbe.}

<Hpferling> {Der Hpferling ist einer der hufigsten Kleinkrebse unserer heimischen Gewsser. Dieser Kleinkrebs erreicht nur eine Gre bis etwa 5 mm. Der Hpferling kommt weltweit im Swasser vor. 
Er lebt in den Uferzonen pflanzenreicher stehender und langsam flieender Gewsser.}

<Konsumenten oder Verbraucher> {Lebewesen, die sich von anderen Lebewesen ernhren. Konsumenten leben entweder direkt (Pflanzenfresser) oder indirekt (Fleischfresser) von den Erzeugern (Produzenten). <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)}

<Lebensraumkapazitt> {Maximale Anzahl einer Art oder einer Lebensgemeinschaft, welche in einem bestimmten Lebensraum leben kann. Diese ergibt sich aus dem verfgbaren Angebot an Nahrung, Temperatur, Sauerstoffgehalt und fr die Lebewesen notwendigen 
Lebensraumstrukturen, wie z.B. Schlafpltze oder Schutz vor Frefeinden. Die Lebensraumkapazitt ist eine "bewegliche" (dynamische) Gre, die sich im Jahres- und Zeitverlauf ndern kann.}

<Mineralstoffe> {Anorganische Nhrstoffe, die ber die Wurzeln aufgenommen werden.}

<Nhrstoffe> {Stoffe, die der Ernhrung von Lebewesen dienen. Nhrstoffe der Pflanzen sind Mineralstoffe wie verschiedene Salze, Nitrat und Phosphat. Fr Tiere und den Menschen sind Nhrstoffe energiereiche Nahrungsstoffe wie Kohlenhydrate, Fette und Proteine.}

<Nahrungsnetz> {Ein Geflecht von Nahrungsketten in einem Lebensraum. In einem Nahrungsnetz knnen sich die meisten Arten von mehr als nur einer Art ernhren. Daher dienen auch mehrere Arten als Nahrung fr Verbraucher hherer Ordnung.
<br><br>Die untere Abbildung zeit ein Nahrungsnetz eines Sees. In diesem Nahrungsnetz ist eine Nahrungskette durch graue Kstchen hervorgehoben. <br>(Grn: Produzenten, rot: Konsumenten). 
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/nahrungsnetz.gif"></p> <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)}

<Organische Stoffe> {Chemische Substanzen, die aus Kohlenstoffverbindungen bestehen.}

<Population> {Eine Gruppe von Individuen einer Art, die zur gleichen Zeit am selben Ort leben und sich miteinander fortpflanzen knnen.}

<Produzenten (oder Erzeuger)> {Erzeuger (Produzenten) stehen am Beginn der Nahrungsketten und Nahrungsnetze. Erzeuger sind meist Lebewesen, die Fotosynthese betreiben, z.B. alle grnen Pflanzen. Diese stellen aus anorganischen Stoffen energiereiche organische Verbindungen her. <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)}

<Raubfisch> {Ein Raubfisch ernhrt sich von anderen Fischen. Weiterhin zhlen dazu auch andere Wassertiere, die verhltnismig gro sind. Ein Beispiel fr einen Raubfisch ist der Hecht.}

<Ruber-Beute-Beziehung> {Ein Teilaspekt der Nahrungsketten und Nahrungsnetze. In diesen stehen die Ruber und die Beute in einer nahrungsbedingten Abhngigkeit zueinander. Der Ruber ernhrt sich von der Beute.}

<Simulation> {s. Computersimulation.}

<*Sterblichkeit> {Zahl der gestorbenen oder gefressenen Individuen einer Art in einem bestimmten Zeitraum. Diese stehen im Verhltnis zur Gesamtzahl der Individuen einer Population in einem bestimmten Zeitraum. <br><br>Beispiel: Von 100 Hechten sterben in einem Jahr 9. Die Sterblichkeit betrgt somit 9 %. <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)}

<Stoffkreislauf> {Regelmiger Ablauf unterschiedlicher Verbindungen eines Elements in einem Lebensraum. Die chemischen Bestandteile durchlaufen die Nahrungsketten und Nahrungsnetze von den Erzeugern bis zu den Zersetzern. Durch deren Mineralisierung knnen die Stoffe wieder von den Erzeugern aufgenommen werden.}

<Trophiestufe> {Ernhrungsstufe in einer Nahrungskette oder in einem Nahrungsnetz eines Lebensraumes. Man unterscheidet bei den Trophiestufen Produzenten, Konsumenten erster, Konsumenten zweiter oder Konsumenten hherer Ordnung.}

<Zelle> {Kleinste lebensfhige Einheit. Alle Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut.}

<*Zuwachs> {Der Zuwachs ist die Differenz zwischen Geburten und Sterblichkeit einer Art in einem bestimmten Zeitraum. Der Zuwachs bestimmt das Wachstum einer Population. Zuwachs = Geburten - Sterblichkeit. <br><br> Beispiel: In einem See befinden sich 100 Rotfedern (100 %). Die Rotfedern haben in einem Jahr 10 Nachkommen. Durch einen Ruber wie den Hecht werden 2 Rotfedern gefressen. Der Zuwachs liegt somit bei 8 Rotfedern. Der Zuwachs in diesem Jahr ist daher 8 %. <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)}


<Daphnie>
{<p>Wasserfloh. Gre bis etwa 4 mm.</p>
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/daphnie.jpg"></p>}


<Algen>
{<p>Einzellige oder mehrzellige Lebewesen, die Fotosynthese betreiben knnen. Algen zhlen zu den Pflanzen. In Gewssern sind Algen Bestandteil des pflanzlichen Planktons ("Phytoplankton").</p>
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/algen.jpg"></p> <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)}


<Algenblte> 
{Als Algenblte bezeichnet man eine pltzliche, massenhafte Vermehrung von z.B. Algen in einem Gewsser.</p>
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/algenblte.jpg"></p>}

<*Hecht>
{<p>Der zur Familie der Hechte zhlende Raubfisch kann mit seinem langgestreckten, pfeilfrmigen Krper eine Lnge von bis zu 120 cm erreichen. Hechte besitzen ein weites Maul mit etwa 700 spitzen, nach hinten gebogenen Zhnen. 
Er lebt in greren Flie- und stehenden Gewssern aller Art in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens. 
Dort bewohnt er vorzugsweise klare Gewsser. Ausgewachsene Hechte ernhren sich ruberisch von Fischen, Wasservgeln und Kleinsugern wie Musen oder Ratten. 
Hechte neigen zu Kannibalismus: viele Junghechte werden von eigenen Artgenossen gefressen.</p>
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/hecht.jpg"></p>}

<*Nahrungskette> {Eine Abfolge von Arten, die durch Nahrungsbeziehungen von einander abhngig sind. Das erste Glied einer Nahrungskette ist immer ein Erzeuger (Produzent) und daher meist eine Pflanze. Der darauffolgende Verbraucher, ein Konsument, ist ein Pflanzenfresser. 
Alle weiteren Verbraucher sind Fleischfresser. Nahrungsketten sind in der Natur meist zu Nahrungsnetzen verbunden. 
 <p><br><br><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/nahrungsketten.gif"></p> <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)}

<*Nahrungskreislauf> {Ein Nahrungskreislauf entsteht, wenn in einer Nahrungskette oder in einem Nahrungsnetz die Destruenten bercksichtigt werden. 
<br>Die Destruenten zersetzen das organische Material und wandeln es in Nhrstoffe um. Die Nhrstoffe werden wieder von den grnen Pflanzen genutzt. Der Kreislauf schliet sich.
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/circle.gif"> <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)}


<Plankton>
{<p>Kleintiere und Algen, die im freien Wasser schweben. Da sich ein Groteil dieser Lebewesen von selbst nicht bewegt, treibt das Plankton passiv mit der Gewsserstrmung. Man unterscheidet zwischen pflanzlichem ("Phytoplankton") und tierischem Plankton ("Zooplankton").</p>
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/plankton.jpg"> <br><br>(zurck : den "weien Linkspfeil" in der oberen Menleiste drcken)</p>}


<*Rotfeder>
{<p>Die Rotfeder ist ein zur Familie der Karpfenfische zhlender Friedfisch. Friedfische ernhren sich, im Gegensatz zu Raubfischen, nicht ruberisch von anderen Fischen, Wasservgeln oder Kleinsugern. 
Die Rotfeder ernhrt sich hauptschlich von Wasserpflanzen. Auf ihrem Speiseplan steht u.a. Wasserpest und Tausendblatt. Die Rotfeder erreicht eine Gre von etwa 20-30 cm und besitzt einen seitlich abgeflachten Krper. Die After- und Rckenflosse sind orangefarben bis rot gefrbt. 
Die Rotfeder ist in langsam flieenden und stehenden Gewssern anzutreffen. 
Dort besiedelt sie flache, weichgrndige und pflanzenreiche Bereiche. Die Rotfeder ist in weiten Teilen Europas beheimatet.</p>
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/rotfeder.jpg"></p>}


<Schilfgrtel>
{<p>Dichte Pflanzenbestnde aus Schilfrohr, die im Uferbereich von Gewssern wachsen.</P>
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/schilfguertel.jpg"></p>}


<Stechmcke>
{<p>Ein zu den "Zweiflglern" zhlendes Insekt. Sie besitzt einen Stechrssel, hat einen schlanken Krperbau und lange Beine. Die Stechmcke wird  selten grer als 15 mm und wiegt etwa nur 2 bis 2,5 mg.
 Die Larven der Stechmcke sind oft in Seen, Teichen, Tmpeln oder wassergefllten Behltern, wie z.B. gefllten Regentonnen, zu finden. Die Larven hngen senkrecht unterhalb der Wasseroberflche und filtrieren das Wasser</p>
 <p>}


<Wasserassel>
{<p>Die Wasserassel lebt im Meer und auch in den Binnengewssern Mitteleuropas. Das kleine Tier wird nur bis zu 12 mm lang. Die Wasserassel ernhrt sich von Pflanzenresten.</P>
 <p><img src="GLOSSAR_PATH/glossar/wasserassel.jpg"> <br><br>(zurck : den "weien Linspfeil" in der oberen Menleiste drcken)</p>}

