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Didaktik der Chemie / Universität Bayreuth Stand: 20.09.10 |
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Die Entstehung von Leben ist immer an das Vorhandensein von Wasser gebunden, da es als Flüssigkeit existieren kann und sich viele Stoffe darin lösen, so dass Nährstoffe und Abfallprodukte eines Lebewesens transportiert werden können. Dies könnten zwar auch andere Flüssigkeiten leisten, aber Wasser ist einer der am weitesten verbreiteten Stoffe des Universums. [1]
In reinem Zustand ist Wasser H2O eine klare, geruch- und geschmacklose, farblose Flüssigkeit. Sein Schmelzpunkt liegt bei 0°C = 273.15K, sein Siedepunkt bei 100°C = 373.15K. Beim Tripelpunkt des Wassers liegen flüssiges Wasser, Eis (feste Form) und Wasserdampf im nonvarianten Gleichgewicht nebeneinander vor; als zugehörige Temperatur ist 273.16K = 0.01°C definiert worden. [2]
Die Eigenschaften des Wassers sind vor allem für das Verständnis der zellulären Prozesse von Lebewesen sehr wichtig. Alle wichtigen Eigenschaften lassen sich auf die Dipolnatur des Wassermoleküls zurückführen.[3] Seine beiden Wasserstoff-Atome sind in einem Winkel von 105° angeordnet und durch die unterschiedlichen Elektronegativitäten von Sauerstoff (3.44) und Wasserstoff (2.20) ist die O-H-Bindung polarisiert, d.h. die beiden entgegengesetzten elektrischen Pole fallen in ihrer räumlichen Lage nicht zusammen, so dass das Wassermolekül einen Dipol bildet. [2]

Abb.1: Struktur von Wasser [2]
Die Polarität des Wassers bedingt:
Deshalb wird Wasser als Schlüsselelement des Lebens bezeichnet. Wasser muss an der Entstehung von Leben beteiligt sein und da in der Vergangenheit des Mars flüssiges Wasser ziemlich sicher existiert hat, besteht theoretisch die Möglichkeit, dass es eine Form von Leben auf dem Mars gegeben haben könnte.
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Literatur:
[1] http://quest.arc.nasa.gov/mars/ask/mars-life/Water_a_Key_Element_for_Life.txt; 15.03.1998
[2] Römpp-Lexikon, Chemie, Thieme-Verlag, Band 6, 10. Auflage, 1999, S. 4993f.
[3] Czihak/Langer/Ziegler, Biologie, Springer Verlag, 5. Auflage, 1992, S. 52f.
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Hompages Didaktik
der Chemie / Universität Bayreuth
Erstellt von: Stefanie Montag,
1999; E-Mail an: Walter.Wagner ät uni-bayreuth.de
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