Didaktik der Chemie / Universität Bayreuth

Stand: 19.01.12


Medien für den Unterricht

Andere Medien


Material:
  • Spiele "Chemikum", "Jugend forscht", Karten

Beschreibung. Dies Kapitel soll ein Sammelbecken für nicht weiter zuordenbare Medien sein.

Spiele. Grundsätzlich eignen sich Spiele sehr gut als Medien zur Unterstützung von Lernprozessen. Aber: das vorrangige Ziel muss der Lerngewinn sein. Dies schließt den Spaßfaktor nicht notwendigerweise aus. In der Praxis scheinen sich die Anforderungen meistens auszuschließen: Chemikus z.B. ist ein Adventure für PC; zum Lernen ist das Spiel völlig ungeeignet, weil sich der Spieler/Schüler hauptsächlich auf den Spielverlauf konzentriert und nicht auf Inhalte; gelernt wird eher zufällig.

Beim Brettspiel "Chemikum" sieht die Bilanz positiver aus: die Spielregeln sind einfach, das Teilgebiet begrenzt (PSE) und die Ablenkungen minimal, so dass die Spieler/Lernenden sich mit Inhalten beschäftigen können.

Mit dem Kartenspiel kann naturwissenschaftliches Arbeiten simuliert werden: die Spieler legen Karten aus, nur der Spielleiter kennt die Regeln, nach denen sie liegen bleiben dürfen. Gewonnen hat, wer zuerst die Regeln durchschaut hat und alle Karten losgeworden ist [29].

Desweiteren sind in der Literatur für Chemielehrer eine Reihe von für den Unterricht entworfenen (Würfel)Spiele publiziert, die bestimmte Themen behandeln, z.B. Lebensmittelinhaltsstoffe oder die chemische Reaktion.

Kreuzworträtsel. Es gibt Fans und Gegner - bei Lehrern wie bei Schülern. Der didaktische Wert ist umstritten und sollte im Schnitt nicht überschätzt werden. In der Regel dienen sie eher dem Memorieren als dem Finden von Zusammenhängen.


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E-Mail: Walter.Wagner ät uni-bayreuth.de