Didaktik der Chemie / Universität Bayreuth

Stand: 22.10.13


Medien für den Unterricht

Zielvorstellung, Zusammenfassung und Einführung in einem


Zweck dieser Einheiten ist es, in Modulform typische Unterrichtsmedien zu beschreiben. Die Module sollen es dem Lehrenden ermöglichen, sie unabhängig voneinander zu verwenden und in eigene Lehrgänge einzubinden. Dennoch zieht sich ein Begriffssystem durch, welches die Medien in einen Sinnzusammenhang stellt. Die Beispiele sind abgestimmt auf die Bedürfnisse der Fachdidaktik Chemie bzw. den Chemieunterricht.

Sie erfahren, dass:

  • Medien für Unterrichtszwecke Mittler zwischen Lehrer und Schülern sind,
  • mit Funktionen beim Transport von Information und
  • ihrer Aufbereitung für den Lehr- und Lernprozess.

Ein Unterrichtsmedium lässt sich beschreiben über:

  1. Information ("Software"),
  2. Informationsträger,
  3. Didaktischer Intention,
  4. sowie meistens ein Gerät ("Hardware").

Unterrichtsrelevante Medien werden exemplarisch beschrieben mit ihren jeweiligen Leistungen, Problemen, typischen Einsatzzwecken und ihrem Einfluss auf Unterrichtsmethoden.

Bild:

  1. Man stelle sich einen leeren (Lern)Raum vor. Er ist nicht unbedingt nötig und könnte vielen anderen Zwecken dienen. Der Einfachheit halber nennen wir ihn Klassenzimmer.
  2. Hinein setzen wir das Didaktische Dreieck: ein paar Personen, deren gemeinsame Absicht es ist, etwas zu lernen (ja, das gibt es; wir nennen sie Lernende) und eine Person, die ihnen dabei helfen soll (Lehrender).
  3. Der Inhalt, um den man sich bemühen möchte, ist zwar weiter nicht an-fassbar, aber "virtuell anwesend". Es kann sich dabei auch um Inhalte des Faches Chemie handeln.

Alles, was sich nun zum Zweck des Lernens oder Erfahrbarmachens der Information im Raum ändert, kann als Medium im Sinne von Unterricht bezeichnet werden (nähere Begriffsbestimmung folgt).


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E-Mail: Walter.Wagner ät uni-bayreuth.de