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Experimente für den Chemieunterricht

Bildung von Zinksulfid

Lehrer

Zeitbedarf: 5 Minuten.
Ziel: Synthese; Rolle der Energiezufuhr: Aktivierungsenergie
Material:
bulletBrenner, Dreifuß
bulletKeramikfaserplatte, alt!!
bulletBlatt Papier
bullet2 feine Haushaltssiebe
d~80-100mm
bulletGlasstab
bulletRollrandglas (ca. 10-20ml)
bulletWaage 0,0g
bullet2 Pulverspatel ca. 8mm
bulletEisendraht d~2mm, min. 60cm lang
bulletB1
Chemikalien:
bullet6,5g Zinkpulver
bullet3,2g Schwefel
Durchführung:

Die angegebenen Substanzmengen (Molverhältnis 1:1) werden aus getrennten Sieben abwechselnd in dünner Schicht auf das Blatt Papier gesiebt; Schwefelkügelchen am Ende mit dem Glasstab im Sieb zerdrücken. Dann Mischung in das Glas schütten und mit Deckel schütteln. Nun das Gemenge auf die Faserplatte schütten. Den Draht in der Brennerflamme auf kräftige Rotglut bringen und in das Gemenge halten.
Beobachtung: Nach einigen Sekunden zündet das Gemenge heftig unter starker Rauchentwicklung.
Deutung: Durch eine chemische Reaktion haben sich die Elemente Schwefel und Zink zu dem neuen Stoff Zink(II)-sulfid verbunden.
Entsorgung: Produkt in das Blatt Papier sammeln und in den Feststoffabfall.
Quelle: nach Häusler, K.; Rampf, H.; Reichelt, R.: Experimente für den Unterricht, Oldenbourg, München 1991, verändert.
Hinweis: Bei sehr altem, korrodiertem Zinkpulver zündet die Mischung u.U. schwer. Die Literatur empfielt das Einmischen einiger Tropfen Essigsäure w=50%

 

 

 

 

 

 

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Universität Bayreuth
Didaktik der Chemie

© Walter.Wagner ät uni-bayreuth.de Stand: 07.02.18