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Das erprobte und verbesserte Experiment

Metallnachweise

L/S

Ziel: Qualitative Nachweise für Fe, Co, Ni
Zeitbedarf: F, E: Metallnachweise durch Farbreaktion.
Material:
bulletWattestäbchen
bulletUhrglas
bulletHütchenpipette
Chemikalien:
bullet Dimethylglyoxim-Lösung (ethanolisch, gesättigt)
bullet Ammoniumthiocyanat-Lösung c=1mol/l
bullet Ammoniakwasser w=25%
bullet Essigsäure w=100%
bulletSalpetersäure c=6mol/l
bulletSalzsäure w=10%
Durchführung1: (Ni): Auf dem Uhrglas Ammoniakwasser und Dimethylglyoximlösung iom Verhältnis1:1 mischen. Wattestäbchen eintauchen und auf dem Objekt reiben. (Das klappt bei den nickelhaltigen Münzen, nicht jedoch bei V2A/V4A-Edelstahl, der über 10% Ni enthält.) Zum Vergleich die Oberfläche mit einigen Tropfen Salzsäure  anlösen und anschließend mit dem Teststäbchen reiben.
Durchführung2: (Co): Ammoniumthiocyanat-Lösung mit Essigsäure 1:1 auf dem Uhrglas mischen, dann Wattestäbchen eintauchen und auf dem Werkstoff reiben.
Durchführung3: (Fe): Ammoniumthiocyanat-Lösung mit Salpetersäure 1:1 auf dem Uhrglas mischen, dann Wattestäbchen eintauchen und auf dem Werkstoff reiben.
Beobachtung: Farbreaktionen wie in Deutung.
Deutung 1: Bei Rotfärbung ist Ni enthalten (siehe Quelle).
Deutung 2: Bei Blaufärbung ist Co enthalten (funktioniert aber nicht bei Sintermaterial in Mischung mit Wolfram).
Deutung 3: Bei Rotfärbung ist Fe enthalten (funktioniert auch bei Edelstahl).
Entsorgung: Stäbchen in den Hausmüll, Säuren und Basen neutralisieren und in den Ausguss.
Quelle: Ursprung: G. Probeck in Praxis der Naturwissenschaften - Chemie, 2/45. Jg. 1996 S.40. Veränderung: Erhöhung der Wirksamkeit, Ausweitung auf andere Metalle.

© Walter.Wagner ät uni-bayreuth.de, Stand: 07.02.18

Didaktik der Chemie
Universität Bayreuth