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06.02

Experimente für den Chemieunterricht

Leitfähigkeit von Lösungen

S
n

Zeitbedarf: 10 Minuten.
Kompetenz/Ziel: F: Nachweis von Salzen als Ionenverbindungen
E: Test auf Ionenverbindungen; Reinheitstest für Wasser.
Material:
  • Becherglas ca. 250mL
  • 2 Kohleelektroden
  • Löffelspatel
  • Elektrodenabstandplatte
  • Labornetzgerät
  • 4 Kabel BB
  • Glühlämpchen U=6V
  • Multimeter
Chemikalien:
  • Harnstoff
    CAS-Nr.: 57-13-6
  • Glucose (Traubenzucker)
    CAS-Nr.: 50-99-7
  • Natriumchlorid (Kochsalz)
    CAS-Nr.: 7647-14-5
  • VE-Wasser
  • Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat
    CAS-Nr.: 7758-99-8
    H302, H315, H318, H410

Achtung
Durchführung:

Jede Gruppe stellt eine der Lösungen aus 1TL Substanz in 200mL Wasser her. Elektroden in die Lösung eintauchen und Stromkreis nach Skizze (unten) aufbauen. Der Spannungsstellknopf muss anfangs in Null-Stellung stehen. Dann Netzgerät einschalten und langsam bis max. 6V (Wechselspannung) hochregeln.
Beobachtung: Bei nicht leuchtender Lampe ist keine Leitfähigkeit gegeben.
Deutung: Bei den kristallinen Stoffen Kochsalz und Kupfersulfat handelt es sich um ionische, bei den Stoffen Harnstoff und Traubenzucker um nichtionische Kristalle (Gitter).
Entsorgung: E8, B1.
Quelle: Allgemeingut.
Diskussion: Aussage über Pestizide? Warum wird Wechselspannung verwendet?
Hintergrund: Quantitative Leitfähigkeitsbestimmung dient dem Abschätzen der Salzfracht von Abwässern oder Flüssen.

 

© Walter.Wagner ät uni-bayreuth.de, Stand: 07.02.18

Didaktik der Chemie
Universität Bayreuth