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08.01

Experimente für den Chemieunterricht

Alkalimetalle und Wasser

Lehrer
1

Zeitbedarf: 15 Minuten.
Kompetenz/Ziel: F: Eigenschaften der Alkalimetalle; E: Stoffeigenschaften und PSE.
B: Alkalimetalle als Gefahrstoffe
Material:
  • Pinzette
  • Messer
  • Spülmittel
  • Filterpapier
  • 3 Petrischalen d=100mm
  • Pipette 10ml und Porzellanschale (Entsorgung Alkalimetalle)
Chemikalien:
  • VE-Wasser
  • Ethanol (industriell)
  • Phenolphthalein-Lösung
  • Isopropanol
  • Natrium
  • Kalium
  • Lithium
Durchführung:

Die 3 Petrischalen füllt man gut zur Hälfte mit Wasser und gibt 3-5 Tropfen Phenolphthaleinlösung und 1 Tr. Spülmittel zu. Dann schneidet man von den Alkalimetallen jeweils ein Stück ab, das die Größe eines Würfels mit der Kantenlänge 3mm nicht überschreitet (versuchen Sie, jeweils gleiche Größe zu erreichen) und gibt es ins Wasser. Nicht zudecken! Schätzen Sie die Reaktionsdauer ab und vergleichen Sie sie bei den drei Metallen!

Beobachtung: Alkalimetallen reagieren heftig mit Wasser, Phenolphthalein färbt sich rot .
Deutung: Es entstehen im Endeffekt Alkalihydroxide, die basisch reagieren:
2M + 2H2O ---> 2MOH + H2      dH(Na)=280 kJ/mol
Entsorgung: E15: Setzen Sie den Deckel auf die Petrischalen und schwenken Sie sie um, damit verspritzte Metallreste abreagieren können. E2.
Reste vom Schneiden: Na und Li in Ethanol, K in Isopropanol abreagieren lassen.
Quelle: Schulbücher, ergänzt durch Wagner, Did. Chemie, Univ. Bayreuth.
Diskussion: OH-Projektion mit Blende. Woraus besteht der zu beobachtende Rauch? Warum beobachtet man Flammenerscheinung? Rückschlüsse über Reaktivitätsabstufung!
Hinweise: Abgedeckte Petrischalen führten bei K zu kleinen Explosionen (Wasserstoff!), deshalb empfiehlt sich die Durchführung im Abzug bei offenen Schalen.

© Walter.Wagner ät uni-bayreuth.de, Stand: 04.03.14

Didaktik der Chemie
Universität Bayreuth