Chemische Experimente für die Grundschule

Einen Stoff entzünden

S

Zeitbedarf: 3 Minuten.
Ziel: Entzündungsdauer bei unterschiedlichem Zerteilungsgrad. Sicherer Umgang mit einem Streichholz.
Material:
bulletStreichhölzer
bulletTiegelzange
bulletgroßes Glas mit Wasser
bullet(Teelicht)
bulletfeuerfeste Unterlage (Alu-Folie)
Chemikalien:
bullet

Holzspan

bullet

Holzklotz

bullet

Holzwolle

Vorbereitung: Umgang der Schüler mit Streichholz und Teelicht.
Durchführung: Alu-Folie (min. 30*30cm) auf dem Tisch so auslegen, dass über ihrer Mitte gearbeitet werden kann. Es soll versucht werden, die Holzteile mit einem Streichholz anzuzünden. Das Streichholz soll jeweils so lang an den anzuzündenden Stoff gehalten werden, bis man auf drei zählt. Für jeden Versuch neues Streichholz verwenden. Alternativ: Teelicht.

Das Glas dient der (auch psychologischen) Sicherheit: hat das Kind den Eindruck, die Flamme nicht mehr zu beherrschen, soll es das Holzstück ins Wasser werfen.

Beobachtung: Holzformen lassen sich unterschiedlich leicht entzünden.
Deutung: Je kompakter das Material, desto schwerer entzündet es sich. Je nach vorliegendem Zerteilungsgrad (zunehmende Oberfläche bei gleichem Volumen) sind Stoffe leichter oder weniger leicht entzündbar.
Entsorgung: Hausmüll.
Didaktische Hinweise: Feuergefährlichkeit von Stäuben (extremer Zerteilungsgrad): Mehl in Mühlen, Kohle(staub) im Keller oder im Bergwerk.

  

  

  

  

  

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Didaktik der Chemie
Universität Bayreuth

© Walter.Wagner ät uni-bayreuth.de, Stand: 20.09.10